Die Landesarbeitsgemeinschaft Spielmobile in Schleswig-Holstein e.V. stellt sich vor

Die LAG Spielmobile ist ein Zusammenschluss von Institutionen, die Spielmobilarbeit in Schleswig-Holstein betreiben. Die Zielsetzungen der LAG sind die

  • Förderung des fachlichen Austausches. Dafür findet einmal im Jahr die LAG-Spielmobiltagung in Barmstedt, im Kreis Pinneberg, statt. Seit 1991 treffen sich die Mitglieder der LAG und an der Spielmobilarbeit Interessierte immer am Wochenende, eine Woche vor den Osterferien in Schleswig-Holstein. Am Sonnabend werden traditionell Praxis-Workshops veranstaltet. Am Sonntagvormittag werden theoretische Themen bearbeitet.

Besucht werden die Tagungen unter anderem auch von SpielmobilerInnen aus Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, die so eine Form der Vernetzung innerhalb einer LAG nicht haben.

  • Beratung von Vereinen, Gemeinden und Einzelpersonen bei Aufbau und Planung eines Spielmobils. Die Mitglieder der LAG sind seit vielen Jahren in der mobilen Arbeit tätig. In dieser Arbeit werden ständig innovative Projekte entwickelt. So waren die Spielmobile in Schleswig-Holstein maßgeblich an der Entwicklung von Partizipationsprojekten für Kinder und Jugendliche beteiligt. Dieses Know-How ist für Interessierte abrufbar. Die LAG versteht sich als Forum, damit „neue“ Spielmobilprojekte sich informieren und beraten lassen können.
  • Aus- und Fortbildung zur Spielmobilarbeit. Neben der etablierten LAG-Tagung finden Fortbildungen zu verschiedenen Themen der statt. So vielfältig wie die Spielmobilszene ist, so „bunt“ sind auch die Fortbildungsangebote der LAG: Neben spiel- und erlebnispädagogischen Inhalten werden kunst- und theaterpädagogische Workshops aber auch Fortbildungen zum Thema Zirkus oder Umweltpädagogik angeboten.
  • Öffentliche Werbung für Spielmobile, als eine attraktive und wirkungsvolle Form der Kinder- und Jugendarbeit mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten. Was gibt es eindrucksvolleres dafür, als ein gelungenes Spielfest mit der breiten Palette, die die mobilen Spielbusse anbieten können? So haben die Spielmobile den Weltkindertag 1996 in Pinneberg mitgestaltet, die Feste zum zehnjährigen Bestehen des Quickborner Spielmobils und von Wespi, dem Wedeler Spielmobil unterstützt. Mit dreißig SpielmobilerInnen aus Schleswig-Holstein und Hamburg wurde 2003 die bekannte Einkaufsstraße von Helgoland in eine Spielmeile verwandelt.

Diese Beispiele zeigen eindrucksvoll die Qualitäten der Spielmobile auf: Sie kommen zu den Kindern und Jugendlichen, dort wo sie leben und wohnen und erreichen alle Jungen und Mädchen, auch bildungsferne Schichten, die stationäre Einrichtungen nicht aufsuchen können oder wollen. Spielmobile sind flexibel mit ihren Angeboten. Sie reagieren auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen und greifen neue Themen auf.